Museum Villa Rot – Burgrieden bei Ulm

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Die Sammlung geht weiter in der Ausstellung Die Sprachen des Textilen im Museum Villa Rot. Unter dem Link finden sich die Informationen zur Ausstellung.

Der SWR hat einen schönen Beitrag über die Ausstellung gesendet unter dem Titel Kleider machen Leute. Sehenswert.

In Münsingen wurden bei inter!m sage und schreibe 198 Tücher gesammelt, also fast 200. Es sind sogar gestickte dabei.

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Hier der Museumsdirektor und Kurator Marco Hompes bei der Installation. Man sieht wie die Heiligkeit ihn erleuchtet.

Marco Hompes

Von den bisher gesammelten Tüchern wurden 5.000 nach Burgrieden in das Museum Villa Rot verschickt. Die Koffer sind in grünen Folienstoff eingenäht, damit sie heil und wohlbehalten ankommen.

 

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inter!m – Münsingen

inter!m — Kulturhandlungen Schwäbische Alb

Elftausend für Ursula

Am Sonntag 7. Mai öffnet die Geschäftsstelle der inter!m – Kulturhandlungen im Rahmen des Kunst- und Gartenmarkts ihre Pforten. Von 11 bis 17 Uhr sind Sie herzlich eingeladen den aktuellen Künstler Walter Bruno Brix, seine beiden künstlerischen Arbeiten „11.000 für Ursula“ und „The Big Red Curtain“ kennenzulernen. Außerdem können Sie sich selbst an diesen Kunstaktionen zu beteiligen!

elftausend walter bruno brix

Die Legende der heiligen Ursula ist eng mit der Stadt Köln verknüpft, da an diesem Ort ihr Martyrium stattfand. Ursula soll eine bretonische Königstochter des 4. Jahrhunderts gewesen sein, die vor ihrer politisch bedingten Heirat eine Pilgerreise machen wollte. Sie durfte 10 Freundinnen mitnehmen und jede der Damen hatte wiederum 1.000 Begleiterinnen, so dass die stattliche Zahl von 11.000 Jungfrauen zusammenkam. Die Frauen schifften sich ein und besuchten Rom, von wo sie den Papst auf ihrer Weiterfahrt nach Köln mitnahmen. Dort wollte man die Gebeine der Drei Heiligen Könige anbeten, die Christus gesehen und verehrt hatten. Vor Köln lagerten jedoch die Horden der wilden Hunnen, welche die Stadt bisher erfolglos belagert hatten. Die Schiffe mit den unschuldigen und wehrlosen Jungfrauen waren ihnen hilflos ausgeliefert. Die Hunnen töteten alle, bis auf die Königstochter Ursula, die den Prinzen des Klans der Hunnen ehelichen sollte, um am Leben zu bleiben. Was sie ausschlug. Woraufhin sie mit einem Pfeilschuss getötet wurde. Die letzte der Begleiterinnen – Cordula -, die versteckt in einem Schiff am Leben geblieben war, lieferte sich nun ebenfalls den Hunnen aus. Nachdem sie ihre blutigen Taten begangen hatten, zogen die Hunnen ab und die befreiten Kölner begruben die Dahingegangenen ehrenvoll.

Dann gibt es in der Geschichte einen Sprung. Jedenfalls wurde später bei einer Erweiterung der Stadt Köln ein großes Gräberfeld entdeckt, dessen unzählige Knochen man erfolgreich als Überreste von Ursula und ihren 11.000 Jungfrauen identifizierte. Für Köln mit den vielen Pilgern die kamen, um die Gebeine der Heiligen Drei Könige zu verehren, ein Glücksfall. Der Bedarf an Reliquien war immens hoch in dieser Stadt. Die dankbaren Kölner verewigten die Elftausend Jungfrauen mit elf schwarzen Tränen oder Flammen und die Drei Könige in Form ihren Kronen im Stadtwappen.

Die facettenreiche Legende wurde in Gemälden wie geschnitzten Figurengruppen verewigt und diese sind bis heute Gegenstand der Verehrung. An vielen Orten weltweit finden sich Hinweise auf Ursula und ihre Begleiterinnen, wie das Elftausendjungferngässlein in Basel, die Junglerninseln in der Karibik, das Kap der Jungfrauen am Eingang der Magellanstraße, die Stadt Oberursel im Taunus und auch in der Nähe von Münsingen. In Anhausen steht die 1798 erbaute Kapelle zur heiligen Ursula.

St. Ursula Kapelle Anhausen, Kreis Münsigen

St. Ursula Kapelle Anhausen, Kreis Münsigen

Um die Legende der heiligen Ursula in unsere Zeit zu holen und um ihr sichtbare Präsenz zu verleihen, wurde das Projekt ‚Elftausend für Ursula‘ ins Leben gerufen. Ein Sammlung von 11.000 Taschentüchern mit Unterschriften von Frauen, bzw. mit den Namen von Frauen. Dabei handelt es sich um Stofftaschentücher, auf die der Name gestickt wird. Es ist aber auch in Ordnung, den Namen mit einem wasserfesten Stift zu schreiben. Jeweils ein Taschentuch soll einer Frau gewidmet sein, so dass die 11.000 Begleiterinnen Wirklichkeit werden.

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Bisher sind schon über 6.000 Tücher weltweit gesammelt worden. Wie viele mehr werden es wohl in Münsingen? Kommen Sie bei ihrem Gang über den Kunst- und Gartenmarkt auch bei uns vorbei und beschenken sie Walter Bruno Brix mit einem Taschentuch samt Frauenmonogramm, im Austausch natürlich gegen ein belebendes, kleines Gläschen Sekt!

Reigugga, lose ond mitmache.


Lipperland

Mai 2015

Wieder mal ist ein schönes Päckchen bei mir angekommen. Jedes Taschentuch mit einem Namen und dazu einen netten Brief.

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Nun sind wir bei einer Gesamtzahl von 6519 Taschentüchern.


Noch mehr Kiel

November 2014

Und das auch noch:

Ein Tuch von Lena, einer Freundin von Nina war dabei. So schön bestickt.


Kiel

November 2014

Heut kam das Glück zu mir – vom Glückslokal. Kein Glückskeks, sondern ein Paket mit Taschentüchern. Gesendet wurde das Ganze durch die wunderbare Nina aus Kiel.

Kiel Glueckscafe

Es sind erstaunlicherweise 50 Taschentücher zum Weitergeben und drei mit Monogramm, die in die Sammlung kommen.

Herzlichen Dank also nach Kiel.


Schweiz

August 2014

tücher

Katharina hat die Tücher selbst gewebt für die Frauen ihrer Familie.

Jetzt sind es 4682 Taschentücher insgesamt.


Aschaffenburg

Juli 2014

In Sammlungen von Tücher finden sich oft welche mit solchen aufgenähten Namenszettelchen. Gewebt in rot oder blau auf weiß. Die stammen wohl manchmal aus dem Altersheim, damit man die Taschentücher nach der Wäsche wieder zuordnen kann. Ein etwas trauriger Umstand, meist bedeutet es ja, dass diese Person nicht mehr lebt, wenn das Taschentuch irgendwo hin kommt. Aber wir wollen es lieber positiv sehen, so gibt es wenigstens eine Erinnerung.                                                                    Damit sind es nun 6473 Tücher.

zwei Stück